Senioren-Wohngemeinschaft im Klosterhof Lilienthal

Im Klosterhof Lilienthal finden Ende 2026 ältere Menschen ein Zuhause, das Ruhe, Geborgenheit und Gemeinschaft auf besondere Weise verbindet. In der angenehmen Atmosphäre des Klosterhofs im historischen Kern von Lilienthal, neben der Klosterkirche St. Marien und dem Amtsgarten mit viel Grün und ruhigen Wegen können Sie Ihren Alltag selbstbestimmt gestalten – und sind doch nie allein. Unser Angebot richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die Sicherheit und Unterstützung schätzen, aber weiterhin eigenständig leben und ihre Entscheidungen selbst treffen möchten.

In der Wohnküche trifft man sich zu gemeinsamen Mahlzeiten, es wird gelacht und erzählt und auf der Terrasse wird manchmal einfach nur still die Sonne genossen. „Hier habe ich meine Ruhe – und trotzdem immer jemanden zum Reden“, so könnte eine Bewohnerin ihren Alltag beschreiben. Ein anderer Bewohner würde sagen: „Wir helfen uns gegenseitig, aber jeder darf so sein, wie er ist.“ 

So entsteht ein warmes Miteinander, in dem Rückzug ebenso Platz hat wie gemeinsame Aktivitäten, Spaziergänge oder kleine Feste im Klosterhof.

Die Senioren-Wohngemeinschaft im Klosterhof Lilienthal bietet damit einen vertrauensvollen Rahmen für Menschen, die ihren Lebensabend aktiv, würdevoll und in guter Nachbarschaft gestalten möchten.

Senioren-Wohngemeinschaft im Klosterhof Lilienthal – Wohn- und Betreuungskonzept

1. Grundidee der Senioren-Wohngemeinschaft

Die Senioren-Wohngemeinschaft im Klosterhof Lilienthal verbindet die Sicherheit einer professionell begleiteten Betreuung mit der Wohnlichkeit eines privaten Zuhauses. Im Mittelpunkt steht ein möglichst selbstbestimmtes Leben in Gemeinschaft. Die Bewohnerinnen und Bewohner mieten jeweils ein eigenes Zimmer und teilen sich Gemeinschaftsbereiche. Pflege, hauswirtschaftliche Unterstützung und Alltagsbegleitung werden individuell nach Bedarf organisiert, sodass jeder Mensch so viel Hilfe erhält, wie nötig – und so viel Eigenständigkeit behält, wie möglich.

2. Wohnen mit Privatsphäre: Eigene Zimmer

Jede Bewohnerin und jeder Bewohner verfügt über ein eigenes, abschließbares Zimmer, das als persönlicher Rückzugsort dient. Die Zimmer können mit eigenen Möbeln, Bildern und Erinnerungsstücken eingerichtet werden, um eine vertraute Atmosphäre zu schaffen. Größe und Zuschnitt sind so gewählt, dass ausreichend Platz für ein Pflegebett, Sitzgelegenheiten und Stauraum vorhanden ist. Auf Wunsch können Anschlüsse für Telefon, Fernsehen und Internet genutzt werden. Die Privatsphäre wird respektiert: Pflege- und Betreuungskräfte betreten die Zimmer nur nach Anklopfen und mit Einverständnis der Bewohner, außer in Notfällen.

3. Gemeinschaftsräume und Alltagsleben

Das Herzstück der Wohngemeinschaft bilden die gemeinschaftlich genutzten Räume. Dazu gehören ein Wohn- und Essbereich, eine offene Küche - in der täglich frisch und vollwertig (biologisch) gekocht wird - Hier finden gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche und Aktivitäten statt. Die Gestaltung ist wohnlich und übersichtlich, damit sich auch Menschen mit Orientierungsschwierigkeiten gut zurechtfinden. Der Alltag orientiert sich an den Gewohnheiten der Bewohner: Aufstehen, Essen, Ruhezeiten und Freizeit werden nicht starr vorgegeben, sondern gemeinsam abgestimmt und flexibel gehandhabt.

Im angrenzenden Leseraum können Sie die aktuellen Tageszeitungen lesen.

Vor dem Gebäude befindet sich ein hübscher Terrassenbereich sowie Hochbeete, aus denen wir frische Zutaten für die gemeinsamen Mahlzeiten ernten können.   

4. Gemeinsame Aktivitäten und soziale Teilhabe

Um Gemeinschaft und Lebensfreude zu fördern, werden regelmäßig gemeinsame Aktivitäten angeboten. Dazu zählen zum Beispiel gemeinsames Kochen und Backen, Vorlesen, Gesellschaftsspiele, Musik- und Singrunden, Bewegungsangebote im Sitzen, Spaziergänge im Amtsgarten oder im Ort sowie jahreszeitliche Feste. Die Teilnahme ist freiwillig; niemand wird gedrängt. Bewohnerinnen und Bewohner können eigene Ideen einbringen und mit Unterstützung des Betreuungsteams umsetzen. Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten, neue Impulse zu geben und Einsamkeit vorzubeugen. Auch kleine Alltagsaufgaben wie Tischdecken, Blumen gießen oder Wäsche zusammenlegen können – je nach Wunsch und Möglichkeit – gemeinsam übernommen werden.

Hervorzuheben ist die zentrale Lage des Klosterhofs:

Diverse Einkaufsmöglichkeiten, Modegeschäfte, Cafés (insbesondere das Klostercafé ist hier zu erwähnen, mit seinen leckeren Torten und Gebäckspezialitäten), Restaurants, Bank und Sparkasse, Schwimmbad, Landsauna Lilienthal, die Volkshochschule und das Amtmann Schröter Haus mit speziellen Angeboten für Senioren, ein Boules Platz sowie diverse Ärzte, Apotheken und das Krankenhaus Lilienthal befinden sich in der Nähe.

5. Unterstützungsleistungen: Pflege, Betreuung und Haushalt

Die Senioren-Wohngemeinschaft im Klosterhof Lilienthal bietet ein abgestuftes System an Unterstützungsleistungen. Grundpflegerische Tätigkeiten wie Hilfe bei Körperpflege, An- und Auskleiden, Mobilisation oder Toilettengängen werden von einem ambulanten Pflegedienst oder qualifizierten Pflegekräften übernommen. Medizinische Behandlungspflege, etwa Medikamentengabe, Verbandswechsel oder Blutzuckerkontrollen, erfolgt nach ärztlicher Verordnung. Ergänzend dazu gibt es hauswirtschaftliche Unterstützung: Reinigung der Gemeinschaftsflächen, Unterstützung bei der Zimmerreinigung, Wäscheversorgung und Einkäufe. Alltagsbegleiterinnen und -begleiter unterstützen bei der Tagesstruktur, und stehen für Gespräche zur Verfügung. Die Leistungen werden individuell vereinbart und regelmäßig überprüft.

6. Essensversorgung und Ernährung

Die Verpflegung ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts. In der Regel werden die Mahlzeiten in der Gemeinschaftsküche frisch - aus vorwiegend ökologischem Anbau, zubereitet oder angeliefert und gemeinsam eingenommen. Bewohnerinnen und Bewohner können – je nach gesundheitlicher Situation – beim Kochen helfen, Gemüse schneiden, rühren oder den Tisch decken. Auf individuelle Bedürfnisse wie Diäten, Unverträglichkeiten oder besondere Kostformen (z. B. Diabetes, pürierte Kost) wird geachtet. Feste Essenszeiten geben Orientierung, bleiben aber flexibel genug, um persönliche Vorlieben zu berücksichtigen. Getränke stehen ganztägig bereit, und das Betreuungsteam achtet auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

7. Förderung der Selbstständigkeit

Ein zentrales Ziel der Wohngemeinschaft ist es, die Selbstständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner so lange wie möglich zu erhalten. Unterstützung wird daher nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ geleistet: Was jemand noch selbst tun kann, soll nicht vollständig abgenommen werden. Stattdessen begleiten Pflege- und Betreuungskräfte bei Bedarf, geben Anleitung und schaffen sichere Rahmenbedingungen. Bewohner werden ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen – etwa zur Tagesgestaltung, zur Teilnahme an Aktivitäten oder zur Zimmergestaltung. Kleine Aufgaben im Haushalt oder in der Gemeinschaft können, wenn gewünscht, übernommen werden und stärken das Gefühl, gebraucht zu werden. So bleibt der Alltag sinnvoll strukturiert und an den individuellen Fähigkeiten orientiert.

8. Sicherheit und gesundheitliche Versorgung

Die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner hat hohe Priorität. In der Wohngemeinschaft kommen technische und organisatorische Maßnahmen zum Einsatz: Notrufsysteme oder Klingeln ermöglichen schnelle Hilfe, wenn Unterstützung benötigt wird. Das Personal ist in der Regel rund um die Uhr oder in klar geregelten Diensten erreichbar. Rauchmelder, Brandschutzkonzepte und regelmäßige Kontrollen sorgen für zusätzlichen Schutz. Sturzprophylaxe, sichere Wege und gut beleuchtete Flure reduzieren Unfallrisiken. Die gesundheitliche Versorgung wird durch die Zusammenarbeit mit Hausärzten, Fachärzten, Therapeuten und Apotheken sichergestellt. Medikamente werden kontrolliert bereitgestellt, und bei akuten Veränderungen des Gesundheitszustands wird schnell reagiert.

9. Barrierefreiheit und Orientierung

Die Räumlichkeiten der Senioren-Wohngemeinschaft im Klosterhof Lilienthal sind auf die Bedürfnisse älterer und pflegebedürftiger Menschen ausgerichtet. Barrierefreie Zugänge, breite Türen und Flure sowie ein Aufzug ermöglichen die Nutzung mit Rollator oder Rollstuhl. In den Bädern finden sich Haltegriffe, rutschhemmende Böden und bodengleiche Duschen. Eine klare, übersichtliche Gestaltung mit guter Beleuchtung, kontrastreichen Markierungen und leicht lesbaren Beschilderungen erleichtert die Orientierung, insbesondere für Menschen mit Demenz. Möbel sind so angeordnet, dass Stolperfallen vermieden werden und ausreichend Bewegungsfläche vorhanden ist.

10. Rolle und Einbindung der Angehörigen

Angehörige spielen eine wichtige Rolle im Leben der Bewohnerinnen und Bewohner und werden bewusst in das Konzept der Wohngemeinschaft einbezogen. Besuche sind in der Regel flexibel möglich und sollen den Alltag bereichern. Familienmitglieder können an Festen, Ausflügen oder gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen .Regelmäßige Gespräche mit dem Betreuungsteam informieren über den Gesundheitszustand und die Entwicklung der Bewohner. Wünsche, Anregungen und Sorgen der Angehörigen werden ernst genommen und in die weitere Planung einbezogen. So entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bewohnern, Angehörigen und Fachkräften.

11. Aufnahme, Kosten und Transparenz

Vor dem Einzug in die Senioren-Wohngemeinschaft im Klosterhof Lilienthal findet in der Regel ein ausführliches Beratungsgespräch statt. Dabei werden Wohnform, Betreuungsumfang, Pflegebedarf und finanzielle Rahmenbedingungen erläutert. Die Kosten setzen sich meist aus Miete, Nebenkosten, einem Anteil für die hauswirtschaftliche Versorgung und den individuell gebuchten Pflegeleistungen zusammen. Transparente Verträge und verständliche Informationen helfen Bewohnern und Angehörigen, die Leistungen nachzuvollziehen. Ziel ist es, eine langfristig tragfähige Lösung zu finden, die sowohl den pflegerischen Bedarf als auch die persönlichen Wünsche berücksichtigt.

12. Fazit: Sicher, selbstbestimmt und in Gemeinschaft leben

Die Senioren-Wohngemeinschaft im Klosterhof Lilienthal bietet älteren Menschen ein Wohn- und Betreuungskonzept, das Sicherheit, professionelle Unterstützung und ein hohes Maß an Selbstbestimmung verbindet. Eigene Zimmer sichern Privatsphäre, schöne Gemeinschaftsbereiche fördern Begegnung und Aktivität. Pflege, Haushaltshilfe und Essensversorgung werden individuell angepasst, während Barrierefreiheit und Sicherheitskonzepte Schutz bieten. Durch die enge Einbindung von Angehörigen und die wertschätzende Begleitung durch Fachkräfte entsteht ein Lebensumfeld, in dem sich Bewohnerinnen und Bewohner angenommen, respektiert und gut versorgt fühlen können.

Praktische Informationen zur Senioren-Wohngemeinschaft im Klosterhof Lilienthal

Aufnahmekriterien
In unsere Senioren-Wohngemeinschaft im Klosterhof Lilienthal ziehen in der Regel Menschen ab ca. 65 Jahren ein, die dauerhaft Unterstützung im Alltag benötigen. Voraussetzung ist eine ärztlich gesicherte Diagnose eines Pflege- oder Betreuungsbedarfs (meist Pflegegrad 2–5) sowie die Bereitschaft, das gemeinschaftliche Wohnen aktiv mitzutragen. Angehörige oder gesetzliche Betreuer sollten in grundlegende Entscheidungen einbezogen werden und eine verlässliche Ansprechperson benennen.

Kosten & Finanzierung
Die monatlichen Kosten setzen sich in der Regel aus Miete, Nebenkosten, Haushalts- und Betreuungspauschalen sowie den Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes zusammen. Ein Teil der Pflegekosten kann über die Pflegekasse (Pflegegeld oder Pflegesachleistungen) abgerechnet werden, hinzu kommt ein individueller Eigenanteil. Gern beraten wir Sie zu:

  • Möglichkeiten der Kostenübernahme durch Pflegekasse und ggf. Sozialamt
  • Umwandlung von Entlastungsleistungen und Verhinderungspflege
  • Finanzierungsplanung gemeinsam mit Angehörigen
Wir unterstützen Sie bei Anträgen und der Klärung offener Fragen mit Kasse oder Behörde.

Kontakt & Besichtigungstermine

Der seniorengerechte Umbau startet Mitte 2026. Der Einzug ist zum Jahresende geplant. Zimmer können ab sofort angemietet werden. Wir bieten Info-Nachmittage an, zu denen wir Sie schriftlich einladen.  Nutzen Sie unser Kontaktformular, um Unterlagen anzufordern, offene Fragen zu klären oder direkt einen Termin zu reservieren.